In Bangkok geht es umwelttechnisch hoch her: Die Bangkok Bank hat ein ambitioniertes Projekt ins Leben gerufen, das ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht. Mit dem Programm „Zero Waste to Landfill“ will die Bank am Standort Rama 3 der Abfallproduktion einen gehörigen Riegel vorschieben. Laut Thairath soll dieses Vorhaben nicht nur das Umweltbewusstsein schärfen, sondern auch die Deponierung von Abfall drastisch reduzieren.
Gestartet wird in der Mitte des Jahres 2024, und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Das Herzstück des Projekts ist das Programm „Bualuang Save the Earth: 3R+“, das die Prinzipien von Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln in den Fokus rückt. Dabei stehen verschiedene Maßnahmen auf der Agenda.
Umfassende Abfallbewirtschaftung
Die Bank plant, umfassende Schulungen zur Abfalltrennung für ihre Reinigungskräfte und Mitarbeiter anzubieten. So wird sichergestellt, dass jeder Bescheid weiß, was wohin gehört. Zudem wird in der Kantine auf biologisch abbaubare Behälter umgestellt. Mit der Installation von Food Waste Processors soll überdies nicht genutzte Lebensmittelverwertung in Dünger umgewandelt werden. Man arbeitet hierbei eng mit Better World Green zusammen, um Abfälle wie alte Kleidung, Plastik und Verpackungen zurückzuführen und sie schließlich in Refuse Derived Fuel (RDF) umzuwandeln.
Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich: Im Vergleich zu 2023 konnte die Bangkok Bank ihren Abfall um 58,5 Tonnen senken. Das bedeutet eine Reduktion von unglaublichen 81%! So werden aktuell 22,86 Tonnen Abfall recycelt. Davon fallen 12,69 Tonnen auf Recyclingmaterialien wie Plastik, Flaschen und Glas, während 8,35 Tonnen Lebensmittelabfälle und 1,82 Tonnen „verwaiste“ Abfälle für die Energieproduktion anfallen.
Positive Auswirkungen auf die Umwelt
Ein weiterer Pluspunkt: Die Deponierung der Abfallmenge wurde radikal von 71 Tonnen auf gerade einmal 13,3 Tonnen pro Jahr gesenkt. Das entspricht nicht nur einer bemerkenswerten Leistung, sondern verringert auch die Treibhausgasemissionen um 204,75 Tonnen CO2 jährlich. Mit weniger als 1 Kilogramm Abfall pro Mitarbeiter und Monat hat die Bank ein echtes gutes Händchen bewiesen.
Die Zukunft des Projekts sieht vielversprechend aus, denn bis 2026 ist eine Ausweitung auf weitere Standorte geplant. Indem die Bangkok Bank diese Initiative vorantreibt, setzt sie ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung in Thailand und könnte Pionierarbeit für andere Unternehmen leisten.
Um das Thema noch weiter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, könnte möglicherweise eine Informationskampagne ins Leben gerufen werden, die die Wichtigkeit der Reduzierung von Abfällen und des Recyclings unterstreicht. Denn gemeinsam lässt sich der ökologische Fußabdruck minimieren!