Am 30. Januar wurde in Chiang Mai ein Vorfall dokumentiert, bei dem ein australischer Tourist mit schwarzer Sprühfarbe eine Wand des Wat Dok Uaeng beschädigte. Die Aktion fand statt, während eine weibliche Komplizin ihn beobachtete. Ihre Rückkehr zum Hotel wurde von Überwachungskameras festgehalten, was den Abt des Tempels dazu veranlasste, die Polizei zu informieren.
Zusammenarbeit der Behörden
Der Polizeichef der Provinz Chiang Mai, Pol. Lt. Gen. Yutthana Kaewchan, beauftragte den Kommandanten der Stadtpolizei, Pol. Col. Prachya Thisala, mit der Zusammenarbeit sowohl mit der Touristenpolizei als auch mit der Einwanderungsbehörde, um die Täter zu finden.
Festnahme der Verdächtigen
Die beiden Verdächtigen, ein 32-Jähriger und ein 27-Jähriger aus Australien, wurden auf einem Minibus festgenommen. Sie hatten gerade nach einem Ausflug in Pai, Provinz Mae Hong Son, ihren Rückweg nach Chiang Mai angetreten und wurden unter der Brücke in San Phi Suea verhaftet.
Geständnis und rechtliche Schritte
Bei der Befragung gestanden die beiden Männer, dass sie tatsächlich das Wandgemälde im Tempel besprüht hatten. Die Beamten leiteten sie daraufhin an den Staatsanwalt weiter, wo sie gemäß dem Gesetz zur Aufrechterhaltung der Sauberkeit und Ordnung der Stadt mit einer Geldstrafe belegt werden sollen. Zudem müssen sie für den verursachten Schaden aufkommen.
Aufruf zur Respektierung von Gesetzen und Traditionen
Die Polizei von Chiang Mai (CMPD) warnt sowohl Bürger als auch Touristen, die Gesetze, Traditionen und religiösen Stätten zu respektieren. Das Besprühen oder Beschädigen öffentlicher Einrichtungen ist strafbar und zieht Geldstrafen sowie Schadensersatzforderungen nach sich. Die Behörden werden rechtlich konsequent gegen solche Verstöße vorgehen.