Heute ist der 6.04.2026. Die Restaurantindustrie durchläuft spannende Zeiten, sowohl in Thailand als auch global. In Thailand prognostiziert นายณัฐ วงศ์พานิช, der Geschäftsführer der Central Restaurants Group (CRG), ein Wachstum der Restaurantbranche um 2–3% im Jahr 2569. Der Marktwert wird auf 600.000 Millionen Baht geschätzt, was einen Anstieg von 570.000 Millionen Baht im Jahr 2568 bedeutet. Nach einem Jahr, in dem die Branche ein Wachstum von 4–5% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete, sieht sich die Branche jedoch auch Herausforderungen gegenüber, wie steigende Energiekosten, Rohstoffpreise und Lebenshaltungskosten. Im Vergleich zum COVID-19-Zeitraum fiel der Marktwert auf etwa 400.000 Millionen Baht.

Ein aufstrebender Trend zeigt, dass jüngere Generationen Marken bevorzugen, die ihr Image in sozialen Medien widerspiegeln. Der Wettbewerb wird durch neue Akteure, insbesondere internationale Marken aus China, verstärkt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, passt CRG seine Strategien an, um den Wert der Marke sowie das Restaurantformat zu steigern. Ein wichtiges Element in ihrer Strategie ist das Joint Venture (JV), das als Hauptmechanismus zur Geschäftsentwicklung dient.

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Wachstumsprognosen und Herausforderungen

Für das Jahr 2569 plant CRG die Einführung von 2–3 neuen Marken zur Risikostreuung und zur Erweiterung der Kundschaft. Dabei wird das Restaurantmodell angepasst, um den Umsatz pro Filiale zu steigern, wie etwa durch das neue KFC „Smart Box“ Konzept. Bestehende Marken zeigen bereits positive Umsatzsteigerungen: „Mister Donut“ verzeichnete einen Anstieg von 31% und „Katsuyah“ von 16,7%. Das Unternehmen führt zudem die Premium-Marke „Otoya Tokusen“ ein und expandiert mit der Marke „Oki“ im Shabu-Suki-Segment.

Die Umsatzprognose für 2569 liegt bei 19.300 Millionen Baht, was einem Wachstum von 14% entspricht. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Investitionen in Höhe von 1.400 Millionen Baht geplant, von denen 900 Millionen Baht für neue Filialen und 220 Millionen Baht für Renovierungen vorgesehen sind. Die geplanter Eröffnung von 140–160 neuen Filialen zielt darauf ab, wachstumsstarke Segmente wie preiswerte Shabu, gesunde Ernährung und japanische Küche zu bedienen.

Globale Trends und lokale Entwicklungen

Auf globaler Ebene zeigt sich die Restaurantbranche optimistisch für 2026, unterstützt durch steigende Verkaufszahlen und eine hohe Nachfrage nach Restaurantbesuchen. Die erwarteten Branchenumsätze belaufen sich auf 1,55 Billionen USD, mit realen Zuwächsen von 1,3%. Diese Nachfrage wird durch verfügbare Budgets angetrieben und könnte bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen, wodurch die Gesamtbeschäftigung in der Branche auf 15,8 Millionen erhöht wird. Auch hier sind Investitionen in Technologie zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kundenbindung geplant.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen, wie den anhaltenden Kostendruck und die unregelmäßigen Kundenströme, die Umsatz und Rentabilität beeinflussen. Die Verbraucherresilienz wird auf die Probe gestellt durch anhaltende Inflation und einen abkühlenden Arbeitsmarkt. Dies könnte insbesondere einkommensschwächere Gruppen belasten. Notwendige kreative und technologische Lösungen sind gefordert, um Wert und gewünschte Erlebnisse zu bieten sowie die Produktivität zu steigern. Der Bericht „2026 State of the Restaurant Industry“ bietet umfassende Analysen und Prognosen zu diesen Themen und ist eine wertvolle Ressource für Branchenakteure.

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