In der thailändischen Filmwelt tut sich ganz schön was! Der Musicalfilm „Dream“ erzählt die fesselnde Geschichte eines einsamen Mädchens namens Lek, gespielt von der talentierten 10-jährigen Amata „Manao“ Masmalai. Sie begibt sich auf eine magische Reise durch Thailand in der Hoffnung, eine neue Familie zu finden. Wie sarakadee.com berichtet, thematisiert der Film nicht nur Kindheitsträume, sondern geht auch tiefere Ängste und Hoffnungen an, denn Lek spricht mit ihrer unvollkommenen Puppe und findet Trost in ihrer Fantasie. Dieses Musical behandelt Themen wie den Glauben an den Weihnachtsmann und die traditionellen Wünsche, die wir in der Kindheit äußern. Statt jedoch mit starken Melodien und Tänzen abzuschrecken, wird die Geschichte von Gesang und Tanz angenehm umrahmt und gibt den Zuschauern einen Grund mehr, über die eigene Kindheit nachzudenken.

„Dream“ markiert einen historischen Meilenstein für die thailändische Filmlandschaft: Es ist der erste thailändische Musicalfilm seit über 50 Jahren! Mit einem Verleihvertrag von Hollywood Thailand in Zusammenarbeit mit Commercial Films Siam wird der Film im Dezember in den Kinos in Thailand und Südostasien veröffentlicht, wie variety.com vermeldet. Regisseur Paul Spurrier, der das Projekt über fünf Jahre lang entwickelt hat, hebt hervor, wie wichtig thailändische Talente für die internationale Filmproduktion sind und will mit „Dream“ die Türen für lokale Künstler öffnen. Der Film wird vollständig in Englisch produziert, was ihn einzigartig für die Region macht.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Die Produktion von „Dream“ wurde intensiv vorbereitet: Sechs Monate Workshops und ein Casting, gefolgt von neun Monaten Dreharbeiten in acht thailändischen Provinzen, zeigen das Engagement für Qualität. Über 200 junge Schauspieler ließen sich für die Rolle der Lek prüfen, und Manao überzeugte durch ihre Ehrlichkeit und emotionale Tiefe. Unterstützt wird der Film von einer originalen Orchestermusik, die das Siam Sinfonietta Youth Orchestra spielt.

Die Diskussion über die thailändische Unterhaltungsindustrie ist in vollem Gange. Thai Popkultur, einschließlich der Boy-Love-Serien, hat zuletzt international für Furore gesorgt. Die Regierung verfolgt eine gezielte Strategie zur Stärkung von Thailands „Soft Power“, inspiriert durch den Erfolg Südkoreas im Bereich der Popkultur, wie auf orfonline.org erläutert wird. „Dream“ könnte somit auch als eine Art Schaufenster für die kreative Industrie im Land dienen und zeigen, was Thailand zu bieten hat.

Die Bedeutung von „Dream“ für die thailändische Kultur

„Dream“ geht über Unterhaltung hinaus. Co-Produzentin Kusavadee Englander beschreibt den Film als filmische Postkarte Thailands. Die Thailand Creative Culture Agency (THACCA) arbeitet daran, die thailändische Kulturindustrie zu fördern und plant, beim Cannes Film Festival im Mai Lösungen vorzustellen, um die nationale Filmstrategie zu stärken. Die Agentur wurde erst 2023 gegründet und soll eine Brücke zwischen Regierung und Privatsektor schlagen, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten in der kreativen Branche zu erweitern.

Wie Watson Homsangpradit, CEO von Hollywood Thailand, anmerkt, hat „Dream!“ das Potenzial, den internationalen Film fest in die thailändische Kultur zu integrieren. In einer Zeit, in der die Region und insbesondere die Unterhaltungsindustrie mit Herausforderungen konfrontiert sind, bietet „Dream“ den perfekten Anlass, die hohen kreativen Fähigkeiten des Landes zu präsentieren und die Welt an den individuellen Geschichten und der Vielfalt Thailands teilhaben zu lassen.