Shell (Thailand) Limited wurde heute mit dem Preis „Moti Samaksha der Nationalen Gesundheitsversammlung“ ausgezeichnet, wie Workpoint Today berichtet. Der Preis würdigt die erfolgreiche und sichtbare Umsetzung von Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen, die das Unternehmen zeigt. Diese Auszeichnung reflektiert die hohe Priorität, die Shell auf die Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter legt. Besonders ins Rampenlicht rückt das Engagement des Unternehmens, Thailand in eine asbestfreie Gesellschaft zu führen, sowohl auf politischer als auch auf betrieblicher Ebene.
Asbest ist eine Gruppe von Mineralfasern, die als krebserregend eingestuft wurde, und es gibt keinen sicheren Expositionslevel für die Bevölkerung. Sowohl die WHO als auch die International Labour Organization (ILO) haben auf die Gefahr aufmerksam gemacht. In vielen Ländern, darunter auch Thailand, wurden bereits Maßnahmen zur Einschränkung der Verwendung bestimmter Asbestarten ergriffen. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, die Exposition der Bevölkerung weiter zu reduzieren.
Shells Engagement für Gesundheit und Sicherheit
Im Rahmen ihrer Initiative hat Shell in den vergangenen Jahren asbesthaltige Materialien in über 50 Standorten in Thailand durch sichere Optionen ersetzt. Laut dem CEO von Shell Thailand, Aroothai Na Chiang Mai, ist dieses Engagement Teil einer umfassenden Strategie, um das Bewusstsein für gesundheitliche Risiken zu schärfen und zur Verbesserung der Standards in der Arbeits- und Umweltgesundheit beizutragen.
Die kontinuierliche Überwachung der Luftqualität und das Arbeiten im Rahmen strenger Kontrollen sind weitere Maßnahmen, die Shell ergreift, um sicherzustellen, dass die Sicherheit der Mitarbeiter stets gewährleistet ist. Dank der Priorisierung von Gesundheit und Sicherheit glaubt Shell, die Lebensqualität in Thailand erheblich zu verbessern und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.
Globale Herausforderungen und Lösungen
Der Asbestskandal ist kein Problem, das alleine Thailand betrifft. Weltweit gibt es kein umfassendes Asbestverbot, obwohl viele Länder, vor allem in Nordeuropa, seit den 1980er Jahren rigorose Maßnahmen ergreifen. Im Gegensatz dazu haben Länder wie China, Russland und Indien weiterhin keine strengen Verbote eingeführt, was eine große Gefahr für viele Arbeiter darstellt. Wie im Blog der GSA erläutert, sind schätzungsweise 125 Millionen Menschen weltweit an Asbest belasten Arbeitsplätzen beschäftigt.
Die WHO schätzt, dass jährlich über 200.000 Todesfälle weltweit auf asbestbedingte Krebserkrankungen zurückzuführen sind. Besonders manuelle Arbeiter in der Bauindustrie sind von der Exposition betroffen und haben ein signifikant erhöhtes Risiko, an damit verbundenen Krankheiten zu erkranken. Dabei ist zu beachten, dass Asbest nicht nur längere Zeit nach der Verwendung gefährlich bleibt – die gesundheitlichen Folgen können Jahrzehnte später sichtbar werden.
Um diesem globalen Gesundheitsproblem zu begegnen, setzen sich verschiedene Organisationen, einschließlich der WHO, für ein allgemeines Verbot sämtlicher Asbestarten ein. Dies könnte nicht nur die Anzahl neuer Erkrankungen reduzieren, sondern auch dazu beitragen, denjenigen, die bereits gefährdet sind, einen besseren Schutz zu bieten.
Insgesamt zeigt die Initiative von Shell (Thailand) ein gutes Beispiel für unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein im kniffligen Thema Asbest. Viele hoffen, dass solche Beispiele zur weltweiten Einstellung der Asbestnutzung und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beitragen werden.