In Bangkok sorgt eine Razzia für Aufregung, die am 16. Januar 2026 für reichlich Gesprächsstoff sorgen wird. Wie Cops Magazine berichtet, nahmen พล.ต.ท.ภาณุมาศ บุญญลักษม์, der Chef der thailändischen Einwanderungsbehörde (ผบช.สตม.), und sein Stellvertreter พล.ต.ต.พันธนะ นุชนารถ, die Zügel in die Hand und führten eine überraschende Durchsuchung in einem luxuriösen Anwesen durch.
Der Grund für diesen Einsatz? Ein Verdächtiger namens „นายต้าหัว“ aus China, dem illegaler Verkauf von Lachgas zur Last gelegt wird. Es stellte sich heraus, dass die Ermittler auf interessante Informationen gestoßen waren: Bei der Durchsuchung seines Handys fanden sie Fotos und geheime Standorte eines illegalen Pokerraums in Chonburi. „Bingo!“, könnte man sagen – der Verdächtige hatte ein „schwebendes Casino“ am Laufen, das seinen Standort wöchentlich wechselte und Spieler über soziale Medien einlud.
Die Razzia und ihre Folgen
Die Beamten hatten das besagte dreigeschossige Einfamilienhaus bereits im Vorfeld observiert. Um sicherzugehen, dass alles reibungslos ablief, kam eine Drohne zum Einsatz – ein cleverer Schachzug, um einen Überblick aus der Luft zu bekommen. Doch die Razzia war nicht ohne Hindernisse: Zahlreiche ausländische Spieler versuchten, sich in alle Winde zu verstreuen, doch die Behörden waren schnell zur Stelle.
Insgesamt wurden neun ausländische Spieler festgenommen, darunter zwei aus Finnland, zwei aus Dänemark, drei aus England, einer aus Deutschland und einer aus China. Ein thailändischer Verdächtiger, unter dem Pseudonym „นายชาญ“ bekannt, wurde als Betreiber des Spiels identifiziert. Doch damit nicht genug: Ein britischer Spieler konnte ebenfalls nicht entkommen und wurde wegen Überziehung seines Aufenthalts (Overstay) zur Verantwortung gezogen.
Rechtliche Schritte und weitere Ermittlungen
Die Festgenommenen sehen sich verschiedenen Anklagen gemäß dem Glücksspielgesetz von 1935 gegenüber. Diese Gesetzgebung ist in Thailand nicht zu unterschätzen und hat bereits viele Delinquenten ins Netz der Justiz gebracht. Die Behörden nehmen sich vor, die Verbindungen dieser Operation zu anderen internationalen Verbrechensnetzwerken weiter zu untersuchen – denn wo ein illegales Casino blüht, sind oft auch andere Straftaten nicht weit entfernt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Razzia nicht nur die korrupten Spiele aufdeckt, sondern auch das Augenmerk auf die gefährlichen Verstrickungen in das internationale Verbrechen lenkt. Die Ermittler bleiben dran und halten uns auf dem Laufenden – das Geschehen in Bangkok bleibt auf jeden Fall spannend.