Am 9. Januar 2026 wurde in Pattaya ein 22-jähriger chinesischer Staatsbürger von der thailändischen Einwanderungsbehörde festgenommen. Der Mann, der in einem luxuriösen Wohngebiet in der Provinz Chonburi lebte, fiel durch sein verdächtiges Verhalten auf. Bei der Durchsuchung seiner Unterkunft stießen die Beamten auf eine beunruhigende Menge: 19 Gasflaschen mit Distickstoffmonoxid, besser bekannt als Lachgas. Obwohl der Verdächtige behauptete, die Flaschen seien für den persönlichen Gebrauch, war diese Erklärung für die Beamten aufgrund der Menge kaum glaubwürdig.

Besonders brisant ist, dass der Mann ohne gültige Einreiseunterlagen in Thailand verweilte und verdächtigt wird, in China wegen illegalen Verkaufs von Lachgas gesucht zu werden. Nach ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass er über Laos nach Thailand eingereist ist. Diese Details werfen ein Schlaglicht auf die zunehmenden Probleme mit illegalen Einwanderern und Drogen im Land.

Ermittlungen werden ausgeweitet

Die thailändische Einwanderungsbehörde plant, die Ermittlungen auf Nachtclubs und andere Einrichtungen in der Region Ostthailand sowie Bangkok auszuweiten. Dies erfolgt im Rahmen ihrer kontinuierlichen Bemühungen, gegen den illegalen Handel mit Drogen und die damit verbundenen Aktivitäten vorzugehen. Die Festnahme des Verdächtigen wurde maßgeblich durch Hinweise aus der Bevölkerung ermöglicht. Diese Art von Zivilcourage ist entscheidend, um solche kriminellen Aktivitäten zu Unterbinden.

Darüber hinaus ermutigt die Einwanderungsbehörde die Öffentlichkeit, weitere Informationen über illegale Aktivitäten von Ausländern zu melden. Die Hotline 1178 steht hierzu zur Verfügung. Ein gemeinsames Vorgehen kann helfen, die Sicherheit in den Gemeinden zu erhöhen und ein besseres Klima für alle Bewohner und Touristen zu schaffen.