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In Vietnam wird die Glücksspielbranche derzeit von grundlegenden Veränderungen durch das Finanzministerium bestimmt. Ab dem 1. Januar 2026 müssen vietnamesische Bürger ein Ticket für 2,5 Millionen Dong pro Tag oder 50 Millionen Dong pro Monat erwerben, um in regulierten Casinos spielen zu können. Diese Preiserhöhung ist bemerkenswert, denn sie liegt 2 bis 2,5 Mal höher als die bisherigen Tarife, die Spieler gewohnt sind. Dies berichtet Vietnam.vn.
Während das Finanzministerium daran arbeitet, die Preise an internationale Standards, zum Beispiel an die in Singapur, anzupassen – dort kostet ein 24-Stunden-Ticket ungefähr 3 Millionen Dong – schlägt das Unternehmen Ho Tram Project Co. Ltd. vor, den Tagespreis bei 1 Million Dong zu belassen und stattdessen einen Jahrespreis von 50 Millionen Dong einzuführen. Widerspruch kommt auch vom Unternehmen Phu Quoc Investment and Development, das ein 24-Stunden-Ticket für 1,5 Millionen Dong und einen monatlichen Preis von 35 Millionen Dong anstrebt, was 30-40% günstiger ist als die Pläne des Finanzministeriums.
Neue Gaming-Regulierungen in Vietnam
Die Preisanpassungen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Regulierung und Förderung legaler Casino-Dienstleistungen in Vietnam. Im Rahmen eines Pilotprojekts dürfen bereits jetzt qualifizierte Vietnamesen in stabilen Casinos wie dem Corona Resort & Casino auf Phu Quoc spielen, das über 1.470 Spielgeräte und 147 Spieltische verfügt. Diese Regelung zielt darauf ab, die Marktattraktivität zu erhöhen und illegale Glücksspielpraktiken zu minimieren. Derzeit machen Vietnamesen 52% der Casino-Besucher und 88% der Einnahmen während der fünfjährigen Pilotphase aus, was die Bedeutung dieses Marktes unterstreicht.
Ökonomen unterstützen die Initiative des Finanzministeriums, die Regeln für Einheimische zu lockern. Einige Experten fordern sogar eine landesweite Aufhebung bestehender Verbote. Laut Asgam könnte dies nicht nur die Aufsicht über das Spielverhalten verbessern, sondern auch staatliche Einnahmen steigern und die Abwanderung von Casino-Touristen ins Ausland verhindern. Zudem ist geplant, die Anforderung an Einkommensnachweise zu ändern und durch ein einfaches Eintrittsgebührenmodell zu ersetzen.
Wachstum und Entwicklung des Glücksspielmarktes
Vietnam hat sich in den letzten zehn Jahren als Testfeld für Entertainment-Komplexe und integriert Resorts etabliert. Das Beispiel des Van Don Integrated Casino and Tourism Complex zeigt, wie vielseitig die Branche hier aufgestellt ist. Das Projekt hat einen Wert von über 2 Milliarden US-Dollar und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 244 Hektar. Solche Investitionen sollen dazu dienen, Arbeitsplätze zu schaffen, den Tourismussektor anzukurbeln und Vietnam als globales Ziel im Glücksspiel und der Unterhaltung zu positionieren, vergleichbar mit größeren Anziehungspunkten wie Macau oder Las Vegas.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Preisstruktur und die sich verändernde Regulierung der Glücksspielbranche einen vielversprechenden Schritt für Vietnam darstellen. Diese Veränderungen könnten nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Casinos fördern, sondern auch dafür sorgen, dass mehr Vietnamesen den legalen Glücksspielmarkt nutzen. In Anbetracht dieser Entwicklungen bleibt abzuwarten, wie sich die Branche in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.