In den letzten Monaten hat Thailand einen beachtlichen Schritt in Richtung internationaler Handelsbeziehungen gemacht. Der Export von einheimischen Hühnern, insbesondere der beliebten „Ayam Bangkok“, nach Indonesien hat in der Branche hohe Wellen geschlagen. Dies wurde zuletzt von Bangkok Biz News berichtet, wo der Direktor der Abteilung für Viehzucht, Dr. Somchuan Rattanamankalanont, stolz auf die Erfolge der vergangenen Monate zurückblickte.
Seit dem ersten Export im Juli 2025 wurden in insgesamt neun Lieferungen 403 Hühner nach Indonesien gebracht, wodurch beeindruckende Einnahmen von über 50 Millionen Baht erzielt werden konnten. Das Ziel dieser Exporte ist klar: die einheimischen Hühner und ihre Qualität auf dem internationalen Markt bekannt zu machen und somit die Einkünfte der hiesigen Landwirte zu steigern.
Der Export in Zahlen
Eine interessante Facette des Handels ist der außerordentlich hohe Preis, den diese Hühner erzielen. Besonders bemerkenswert war der neunte Export, bei dem vier Hühner von einem Landwirt für mehr als 1,9 Millionen Baht verkauft wurden – das sind im Schnitt fast 500.000 Baht pro Huhn. Insgesamt wurden bei einem Export 50 Hühner mit einem Gesamtwert von über 8,5 Millionen Baht verkauft. Diese Zahl zeigt, dass die „Ayam Bangkok“ nicht nur ein kulinarischer Genuss sind, sondern auch auf dem Markt äußerst gefragt sind.
Die Einhaltung der Hygienevorschriften und die Sicherstellung einer krankheitsfreien Zucht spielen eine zentrale Rolle. Die Viehzuchtbehörde in Thailand überwacht die Zuchtbetriebe, um sicherzustellen, dass alle Standards erfüllt werden, besonders die Anforderungen Indonesiens.
Zukunftsperspektiven
Die Zusammenarbeit zwischen Thailand und Indonesien könnte sich noch weiter vertiefen. Das thailändische Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften hat den Export von lebenden einheimischen Hühnern offiziell gestartet, wobei die Zeremonie am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok stattfand. Der erste Transport von drei „Ayam Bangkok“ umfasste einen Wert von 450.000 Baht, was nur der Auftakt für eine groß angelegte Handelsstrategie ist. Für die kommenden Jahre werden jährlich nicht weniger als 12.000 Hühner angestrebt, was sich auf ein jährliches Einkommen von über 300 Millionen Baht summieren könnte.
Die ersten Hühner stammen von der thailändischen Firma Nongjok FC, die als erste für den Import nach Indonesien registriert wurde. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich Viehzucht und Technologie wird dabei von den zuständigen Behörden aktiv gefördert, wie Tech Move On berichtet.
Es ist klar, dass dieser Fortschritt eine positive Auswirkung auf die lokale Wirtschaft hat. Mit der Strategie „Agrarwirtschaft mit hohem Wert“, die vom Vizepremierminister und Landwirtschaftsminister Rojana Thammanat Phromphao gefördert wird, wird nicht nur die Viehzucht in Thailand gestärkt, sondern auch die Beziehung zu den Nachbarländern vertieft. Die Zukunft sieht vielversprechend aus und zeigt, dass Thailand im internationalen Agrarhandel ganz vorne mitspielen möchte.