In Bangkok wird derzeit intensiv über die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Thailands diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf der Schaffung eines ansprechenden Investitionsklimas, das sowohl nationale als auch internationale Investoren anziehen soll. Ein zentraler Bestandteil dieser Bemühungen ist die Einführungen eines Fast Pass, der Genehmigungsverfahren für Investitionen beschleunigt und damit die Effizienz steigert, berichtet Bangkokbiznews.
Das Eastern Economic Corridor (EEC), ein Paradeprojekt der thailändischen Regierung, wird dabei als besonders wichtig erachtet. Ziel des EEC ist es, Investitionen in technologieintensive Industrien zu fördern und nachhaltige sowie moderne, umweltfreundliche Industrien zu entwickeln. Gemäß dem EEC-Gesetz von 2018 sollen durch verschiedene Maßnahmen Engpässe im Investitionsprozess abgebaut werden. Dazu gehören die Bereitstellung umfassender öffentlicher Dienstleistungen, die Entwicklung eines integrierten Dienstleistungssystems und die Behörde, Investitionshindernisse gesetzlich anzupassen.
Staatliche Unterstützung in der Investitionslandschaft
Thailand hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem attraktiven Ziel für ausländische Direktinvestitionen entwickelt. Laut dem amerikanischen Außenministerium inspiriert die klar strukturierte Gesetzgebung, unter anderem das Foreign Business Act (FBA) von 1999, viele internationale Unternehmen, hier zu investieren. Geschäfte werden durch den U.S.-Thai Treaty of Amity and Economic Relations von 1833, das US-Bürgern erlaubt, Mehrheitsbeteiligungen zu halten, begünstigt. Diese rechtlichen Rahmenbedingungen bieten den Investoren eine solide Grundlage, auf der sie ihre geschäftlichen Aktivitäten aufbauen können, wie Trade.gov betont.
Ein besonders gefragter Investitionsort ist der EEC, der die Provinzen Chachoengsao, Chonburi und Rayong umfasst. Hier gibt es nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch regulatorische Vergünstigungen, die die Entwicklung von Hochtechnologie- und anderen fortschrittlichen Industrien unterstützen. Die Regierung verfolgt dabei aktiv Investitionsansätze im Bereich erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge und arbeitet an einem nationalen Energieplan, der 20 Prozent erneuerbare Energie bis 2037 erreichen soll.
Berufliche Weiterbildung als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
Um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu fördern, wird auch an Initiativen zur Weiterbildung und Umschulung von Arbeitskräften gearbeitet, wobei eine enge Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor angestrebt wird. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um sowohl die bestehenden Fachkräfte weiterzubilden als auch neue Talente für die zukünftigen Herausforderungen des Marktes auszubilden.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Thailand viele Schritte unternimmt, um sich als attraktiver Platz für Investitionen zu positionieren. Trotz der Herausforderungen, die mit der Entwicklung des EEC einhergehen, bleiben die Aussichten auf neues Wachstum und Technologieentwicklung im Land hoch.