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In Thailand haben sich die Investitionen aus dem Ausland im Jahr 2025 bemerkenswert entwickelt. Laut einem aktuellen Bericht von Commerce News Agency wurden zwischen Januar und November insgesamt 973 Genehmigungen für ausländische Investoren erteilt. Das ist ein Anstieg von 10 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In diesem Rahmen flossen Investitionen in Höhe von 311,162 Millionen Baht in die thailändische Wirtschaft, was eine bemerkenswerte Steigerung von 45 % bedeutet.
Besonders positiv ist die Schaffung von Arbeitsplätzen zu bewerten. 5,718 thailändische Arbeitskräfte fanden durch diese Investitionen eine Anstellung, was einem Anstieg von 56 % entspricht. Diese Zahlen zeigen, dass ausländische Investoren nicht nur Kapital, sondern auch neue Beschäftigungsmöglichkeiten in Thailand schaffen.
Die wichtigsten Investoren und Branchen
Die vorherrschenden Nationen bei den ausländischen Investitionen sind Japan, Singapur und die USA. Die Aufschlüsselung der Investitionen zeigt, dass Japan mit 169 Unternehmen und einer Investitionssumme von 82,505 Millionen Baht an erster Stelle steht. Singapur folgt dicht dahinter mit 146 Unternehmen und 100,265 Millionen Baht, gefolgt von den USA, die 137 Unternehmen und 5,038 Millionen Baht investierten. China und Hongkong runden die Liste der Top 5 ab.
| Land | Anzahl der Unternehmen | Investition (Millionen Baht) |
|---|---|---|
| Japan | 169 (17%) | 82,505 |
| Singapur | 146 (15%) | 100,265 |
| USA | 137 (14%) | 5,038 |
| China | 133 (14%) | 33,119 |
| Hongkong | 104 (11%) | 14,496 |
Die meisten Investitionen gingen über das Gesetz zur Förderung von Investitionen (BOI), wobei 473 Unternehmen zuständig sind, die insgesamt 232,452 Millionen Baht investierten. Die Hauptbranchen, in die investiert wurde, sind die Auftragsfertigung, die Handels- und Investitionsunterstützung sowie Computer-Dienstleistungen.
Regelungen für ausländische Investoren
Der Erfolg ausländischer Investitionen in Thailand ist unter anderem dem Foreign Business Act (FBA) zuzuschreiben, das seit 1999 in Kraft ist und ausländischen Unternehmen klare Richtlinien für ihre Geschäftstätigkeit in Thailand vorgibt. Dieses Gesetz stellt sicher, dass die nationalen Interessen gewahrt bleiben, während gleichzeitig ausländischen Investoren der Zugang erleichtert wird.
Die Regelung unterscheidet zwischen verbotenen, genehmigungspflichtigen und geschützten Geschäften und ermöglicht es ausländischen Investoren, in bestimmten Bereichen uneingeschränkt tätig zu sein. Darüber hinaus profitieren Unternehmen von einer Reihe von steuerlichen und nicht-steuerlichen Anreizen, insbesondere in speziellen Wirtschaftsregionen wie dem Eastern Economic Corridor (EEC).
Bei der Analyse des Marktes und der verfügbaren Chancen können ausländische Firmen auf die Angebote des Board of Investment (BOI) zurückgreifen, das umfangreiche Informationen und Unterstützung für Investoren bereitstellt.
Um die Legalisierung ihrer Geschäfte zu gewährleisten, müssen ausländische Unternehmen häufig eine Foreign Business License (FBL) oder ein Foreign Business Certificate (FBC) beantragen, wie es die Vorschriften vorsehen und die den Unternehmen helfen, sich im thailändischen Geschäftsumfeld zurechtzufinden. Diese Lizenzierungsverfahren sind ein wichtiger Schritt, um sowohl rechtlichen Schutz zu gewährleisten als auch die Integrität des Marktes zu sichern.
Die Entwicklungen in Thailand zeigen, dass Auslandsinvestitionen nicht nur ein Motor für wirtschaftliches Wachstum sind, sondern auch eine bedeutende Rolle bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Förderung technischer Fähigkeiten in der heimischen Bevölkerung spielen. Das Potenzial für ausländische Unternehmen nach wie vor hoch, da Thailand bestrebt ist, seine Wirtschaft weiter zu diversifizieren und zu stärken.