Heute kam es auf der Autobahn Nr. 35 (Rama II Straße) zu einem nennenswerten Vorfall. Kurz nach Kilometer 29+400 in Richtung Bangkok trat ein Wasserrohrbruch auf, der eine markante Senkung der Fahrbahn im Parallelfahrstreifen zur Folge hatte. Wie Thansettakij berichtet, wurde der Verkehr im Parallelfahrstreifen bei Kilometer 29+800 sofort gesperrt und schweres Gerät kam zum Einsatz, um die Fahrbahn so rasch wie möglich zu reparieren.

Die Auswirkungen des Vorfalls sind spürbar. Die Straßenbehörden und die Polizei sind vor Ort präsent und weisen die Verkehrsteilnehmer an, besonders vorsichtig zu sein, insbesondere diejenigen, die den gesperrten Parallelfahrstreifen nach Mahachai nutzen möchten. Aktuell staut sich der Verkehr in Richtung Bangkok über etwa 200 Meter, wohingegen der Verkehr in Richtung Süden flüssig verläuft.

Umleitung und Reparaturarbeiten

Fahrzeuglenker, die nach Mahachai oder Bangkok fahren, werden gebeten, auf die Hauptstraße beim Thai Seafood Market auszuwichen. Darüber hinaus wurden starke Regenfälle in der letzten Zeit bereits als mögliche Mitursache für die Schäden an der Straße identifiziert. Laut Thairath führte der Wasserrohrbruch zu Wasseransammlungen und einem echten Straßeneinbruch.

Der Bürgermeister von Samut Sakhon, Chumphon Jancharatsawatana, hat den stellvertretenden Bürgermeister Sakchai Nimitpanya sowie den Direktor der Wasserabteilung, Wira Yut Thongwatcharanont, mit der Überwachung der Reparaturarbeiten beauftragt. Diese Arbeiten dauerten über 16 Stunden und umfassten das Ausgraben des betroffenen Bereichs sowie die technischen Reparaturen. Die Wasserversorgung wird inzwischen wieder gewährleistet, da das Wasser erfolgreich in das System zurückgeführt wurde.

Verkehrssicherheit in Thailand

Ein gewisses Grundproblem bleibt die Verkehrssicherheit in Thailand, das trotz jüngster Entwicklungen weiterhin eine hohe Straßensterblichkeitsrate aufweist. Berichten zufolge kamen im Jahr 2021 schätzungsweise 18.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, was etwa 3,5% aller Todesfälle im Land ausmacht. Dies sind alarmierende Zahlen, die das Asian Transport Observatory dokumentiert hat.

Im Jahr 2022 kamen auf ungefähr 31 Verkehrstote pro tausend Kilometer Straße und der Anteil von Fußgängern und Radfahrern an diesen Verkehrstoten beträgt lediglich 2%, was deutlich hinter dem regionalen Durchschnitt zurückbleibt. Manchmal ist es schwer zu begreifen, dass der Anteil von Minderjährigen und Senioren, die in Unfälle verwickelt sind, ansteigt.

Zukunftsausblick

Die „Decade of Action for Road Safety 2021-2030“ setzt sich das Ziel, die Verkehrsunfälle und die damit verbundenen Todesfälle bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren. Diverse Pläne, wie der Thailand Road Safety Master Plan 2022-2027, versuchen, tragfähige Lösungen zu finden und die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu verbessern. Für die Menschen in Bangkok und Umgebung heißt es nun, genau im Blick zu behalten, wie diese aktuellen Geschehnisse die Verkehrssituation beeinflussen und welche Fortschritte bei den Reparaturmaßnahmen gemacht werden.